Adaptierungsarbeiten in Aspersdorf
23.11.2009, 16:31 - Nach Intervention von Bürgermeister Erwin Bernreiter wird den Wünschen der Aspersdorferinnen und Aspersdorfer sofort Rechnung getragen.
Im August des heurigen Jahres wurde in der „Engstelle Aspersdorf“, neben dem Pfarrhof an der L39, der Kanal neu errichtet.
Völlig unerwartet konnten am 2. September 2009 zwei Presshäuser in diesem Bereich durch die Gemeinde eingelöst werden. Dies ergab eine gänzlich geänderte Situation im Bereich der Engstelle und es mussten die bisherigen Wiederherstellungsplanungen völlig neu überarbeitet werden.
Da bereits am 4. September 2009 mit den Bauarbeiten der Straße begonnen werden sollte, wurden am 3. September 2009 die Planungen kurzfristig neu erstellt. Ziel war es, einen durchgängigen Gehsteig vom Ortsbereich Aspersdorf bis zur Kirche zu schaffen. Aufgrund der vorhandenen beiden Engstellen konnte in jedem Fall nur eine Kompromisslösung gefunden werden, die einen Ausgleich der Bedürfnisse der Anrainer, der Fußgeher, sowie des Fahrzeugverkehr bestmöglich erzielen sollte. Die Bauarbeiten wurden im Zuge des Kanalbaues durchgeführt und konnten am 11. September 2009 abgeschlossen werden.
Infolge stellte sich jedoch heraus, dass es insbesondere unter Beteiligung von langen Kraftfahrzeugen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen des Öfteren zu Konfliktsituationen kam, da diese Fahrzeuge nicht wie vorgesehen von Hollabrunn kommend vor der ersten Engstelle den Gegenverkehr abwarteten. Vielmehr fuhren sie in den zwischen den Engstellen gelegenen breiteren Bereich ein. Dieser konnte jedoch nur für PKW und kürzere Kraftfahrzeuge ausgelegt werden. Durch die Fahrmanöver, die daraufhin erforderlich waren, fühlten sich sowohl die Kraftfahrzeuglenker, insbesondere aber auch die Anrainer und Fußgeher unsicher und teilweise gefährdet. Eine Situation also, die sich erst in der Praxis des täglichen Verkehrs als nicht zufriedenstellend erwies.
Viele Bürgerinnen und Bürger von Aspersdorf äußersten daher den dringenden Wunsch, die Engstelle baulich zu adaptiert.
Diesem Umstand wurde auf Initiative von Bürgermeister Erwin Bernreiter seitens des NÖ Straßendienstes sofort Rechnung getragen und die Umplanungsarbeiten sowie die Umbauarbeiten unmittelbar begonnen.
Die Engstelle soll hinkünftig für den Verkehr flüssiger und mit weniger Wartezeiten bei Gegenverkehr zu befahren sein. Ein durchgehender Gehsteig für die Fußgeher mit einer Mindestbreite von 1 Meter an der engsten Stelle kann trotzdem beibehalten werden. Dieser als Sofortmaßnahme gedachter Umbau kann insbesondere auf Grund der geringen zu erwartenden Kosten noch heuer finanziell eingeplant und baulich abgeschlossen werden.
In den nächsten Monaten wird der gesamte Bereich von Fachleuten untersucht werden, ob durch verkehrsrechtliche oder technische Maßnahmen zusätzliche eine weitere Verbesserung der Gesamtsituation für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Aspersdorf erzielt werden kann.






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